Ideen und Impulse für deinen Erfolg

Selbstgespräche im Kopf


Vor einiger Zeit durfte ich ja - zusammen mit der wunderbaren Stefanie Felgenhauer von xc-

run.de - über genau dieses Thema sprechen. Daraufhin wurde ich öfter gefragt, WIE das mit den leistungssteigernden Gedanken funktioniert. Um dir noch ein paar weitere Tipps zu geben, schreib ich ab heute in unregelmäßigen Abständen ein paar hilfreiche MentalTrainings-Ideen.

 

Das heutige Thema:

 

Die Macht unserer Sprache - leistungsmindernde und leistungssteigernde Gedanken

 

Durch unsere Gedanken steuern wir bestimmte Bereiche im Gehirn. Dort sind unter anderem die Vorstellungskraft, Erfahrungswerte und die Fähigkeit zu visualisieren, uns also Bilder vorzustellen. Leider gibt es für „nicht, nie, kein, un- ...“ keine Bilder. Der Ablauf im Gehirn schaut dann häufig so aus: Damit wir uns etwas nicht vorstellen können, stellen wir uns es vor, um es dann zu streichen. Klingt kompliziert? Ist es auch :D

 

Ein Beispiel für dich zum Ausprobieren: Denke nicht an einen Löwen, der im Schatten liegt und sich die Pfote putzt. In deinem Kopf passiert folgendes: du

hast das NICHT durchaus verstanden. Gleichzeitig entsteht aber im Kopf das Bild vom Löwen. Deine Gedanken verneinen und verdrängen nun den Löwen wieder („ich soll ja NICHT an den Löwen denken“) - der ganze Gedankensatz dauert eine Ewigkeit und erzeugt ein Durcheinander. 

 

 

Kommen wir wieder zurück zum Laufen: Wenn wir vor einer neuen Herausforderung stehen, uns auf etwas vorbereiten oder in einer bestimmten Situation sind, ist es vollkommen normal sich seine Gedanken zu machen. Mit unseren Gedanken sagen wir uns selbst, was wir zu tun haben. Unbewusst lenken wir unsere Aufmerksamkeit ganz häufig auf das, was wir vermeiden möchten. Beispiele hierfür können sein:

  • jetzt kommt ein schweres Stück Strecke, hoffentlich stürze ich hier nicht
  • letztes Mal als ich hier war, haben sich ja einige verletzt
  • das schaffe ich nie
  • ...

Wahrscheinlich merkst du: diese Art zu denken bringt dich nicht weiter. Ganz im Gegenteil, zu jedem Gedanken hast du - ganz automatisch - eine Vorstellung oder ein Bild im Kopf. Du siehst also, wie du fällst, wie du dich verletzt, wie du ausrutscht, wie du aufgibst ... genau das willst du ja vermeiden.

 

Die Lösung hierfür ist unglaublich einfach. Richte deine Gedanken so aus, dass sie dich zum Ziel führen. Konzentriere dich auf das, was du erreichen willst und stelle es lebhaft vor. Bei den oben genannten Beispielen könnte sich das so anhören:

 

  • hurra, jetzt kommt ein interessantes Stück, die Herausforderung macht bestimmt Spaß.
  • ich lauf in meinem Tempo und konzentriere mich, ich komme sicher unten an
  • Schritt für Schritt, ja genau so, wusste ich doch, dass ich das kann
  • ...

Probiers mal aus ... ich bin gespannt, was du berichtest.

 

 

Ich habe vor, euch immer mal wieder ein paar Einblicke in MentalTrainings-Strategien zu geben. Hast du ein bestimmtes Thema, dass dich interessiert? Welche Erfahrungen hast du mit den Techniken schon gemacht?